Über mich

Schreiben, zeichnen, basteln, lesen – so wirklich entscheiden kann ich mich persönlich nicht. Muss ich auch nicht, denn ich liebe es kreativ zu sein und möchte mich ungern nur auf einen Bereich beschränken. Nicht selten greifen einzelne Bereiche ineinander über und unterstützen sich gegenseitig. Was also macht mich aus und wieso mache ich das was ich mache?

@ Spiegelich Photography


Bloggerin?

Ja, in der Tat, ich gehöre zu den bloggenden Menschen. Ihr wisst schon, die Leute mit Instagram, Facebook und was es da nicht noch alles gibt. Ok, ich bin ebenfalls über Facebook und Instagram zu finden, aber als Blog in dem Sinne betrachte ich für mich nur diese Seite. Hier veröffentliche ich meine Berichte zu Events sowie Workshops. Hier berichte ich über Themen, die mich beschäftigen. Hier zeige ich euch meine kreativen Arbeiten. Hier erfahrt ihr einfach in ausführlicher Form was mich bewegt. Ich kann die Sachen sogar noch hübsch formatieren. Ich hoffe zumindest, dass es hübsch ist hihi.

Autorin?
An sich besteht für mich zwischen Bloggerin und Autorin ein fließender Übergang. Beide schreiben, verfassen Texte und lieben das geschriebene Wort. Eine Autorin jedoch veröffentlicht ihre Werke bei einem Verlag oder verlegt diese selbst. Ob man es glaubt oder nicht, genauso eine bin ich. Allerdings, und das gebe ich offen zu, ich steh in dem Bereich noch am Anfang. Aktuell gibt es meinerseits 2 Kurzromane über den Machtwortverlag zu beziehen. (Als E-Book und als Print.) Die Pläne sind jedoch groß. Ein neuer Kurzroman befindet sich gerade im Lektorat und soll via Selbstpuplishing erscheinen. Wann weiß ich noch nicht. Ich mache mir jedoch selbst als Autorin keinen Druck, sei es für dieses Projekt oder aber für künftige Werke.

Cosplay?
Oh Gott, da sind sie wieder, diese komischen verkleideten Menschen. Jetzt mal im Ernst, ich bin Cosplayer, bleibe es und liebe es. Cosplay wird, nicht aufgrund diverser Berichte und dem Verhalten einzelner Personen, gern belächelt, aber es ist soviel mehr. Per Definition bedeutet Cosplay zunächst nichts weiter, als seinem Lieblingscharakter mittels Kostüm, Perücke und Make-Up so nah wie möglich zu kommen. Der Charakter selbst kann aus einem Anime stammen, einem Manga / Film / Musical und vielem mehr. Der Vielfalt sind fast keine Grenzen gesetzt. Es gibt inzwischen gefühlt zahllose Materialvarianten, hilfreiche Anleitungen und ständige Neuentwicklungen. Stillstand ist nicht.
Ein Cosplayer lernt zu recherchieren, zu hinterfragen und hinter die Kulissen zu blicken. Outfits werden auseinander genommen, um jedes noch so kleine Detail zu erfahren. Material will organisiert werden, Stoffe vernäht, Worbla geformt, Perücken geschnitten und Make-Up getestet. Ein Cosplayer ist ein Allrounder, lernt ständig neue Fähigkeiten, entwickelt sich weiter und kann diese Fähigkeiten für den regulären Alltag nutzen. Ich für meinen Teil liebe genau das daran und werde deswegen wohl nie gänzlich ohne diese schillernde Welt leben können.

@ Yayuco


Workshops?

Die Liebe zu Stoff kommt nicht von ungefähr. Ok, eigentlich habe ich irgendwann einfach angefangen, weil ich unbedingt eigene Cosplays wollte. Ich wollte es selbst schaffen. Schnell zeigte sich was ich dabei besonders gern habe. Ebenso schnell zeigte sich, dass ich mein Wissen bzw. meine Art zu nähen nicht für mich behalten möchte. Zack, erste Workshopthemen wurden geboren, getestet, ausformuliert und angeboten. Inzwischen kann ich auf verschiedene Themen zurückblicken, die für Anfängen und Fortgeschrittene geeignet. Verstecken muss sich bei mir nicht. Ich frage nicht danach was meine Schüler nicht können, sondern ermutige sie dazu sich den neuen Aufgaben zu stellen. Ich setze mir nicht Perfektion als oberstes Ziel, sondern Geduld und den Willen sich selbst zu überraschen. Jeder kann per Hand nähen. Meine ersten Nähte sahen am Anfang nicht besser aus.

Gibts denn noch mehr?
Ja, mein süßes Label Unessbar, zu finden über Facebook, Instagram, Animexx und Twitter. (Vermutlich entsprechend auch über Google und co, hehe. Schluß mit lustig, zurück zum Ernst des Lebens. Mein kleines Label existiert seit mittlerweile 4 Jahren und ist eher ein Geheimtipp innerhalb der Cosplay-/Mangaszene bzw. kein großer Gigant. DAS ist jedoch für mich völlig ok. Wieso? Nun, ich verdiene darüber zwar mein Geld, arbeite jedoch nicht hauptberuflich für meine eigene Firma. Wäre dem so, wäre ein komplett anderer Aufwand nötig und ich weiß wie mein Körper darauf reagiert. Ich konzentriere mich deswegen bewusst darauf Schritt für Schritt größer zu werden.
Unessbar steht für mich für süßen Flausch, niedliche Kleinigkeiten und Specials. Hier finden meine tollen Kunden verschiedene Produkte aus Print, Papier und Fimo zu den Themen Dangos sowie Ongiris. Die Produkte entspringen entweder meinen eigenen Ideen oder denen der Kunden. Ich persönlich finde es toll, wenn andere mir zutrauen das dieses oder jenes passen würde. Ich kann natürlich nicht immer alles übernehmen, da es beispielsweise Lizenzprobleme gibt oder die Zeit fehlt, aber insofern möglich, teste ich gern.
Ich liebe es mich auf den unterschiedlichsten Events zu präsentieren, Neuheuten vorzustellen oder aber Specials zu ermöglichen. Sicher, es ist meist nicht einfach, mit jeder Menge Stress verbunden und mitunter finanziell eher negativ, aber das gehört dazu. Keine Firma wächst von alleine. Keine Firma kommt ohne Arbeit aus.

Und sonst so?
Nu ja, würde sagen ne janz, normale junge Frau mit Träumen, Wünschen und Hoffnungen. Ich möchte noch vieles erleben und umsetzen. Ich möchte mit meinem Unternehmen wachsen. Ich möchte im Bereich Romane weiter kommen. Ich möchte einfach ich sein. In dem Sinne lasst uns gemeinsam träumen und die Welt so sehen wie wir sie sehen wollen.